HD - Hüftgelenksdysplasie
„Die wohl bekannteste und am meisten untersuchte sowie von Zuchtmaßnahmen begleitete erbliche Erkrankung des Skeletts ist die Hüftgelenksdysplasie (HD). Sie kann bei schnellwüchsigen, großen Hunderassen durch übermäßige Eiweißfütterung, zu viel Vitamin A und D 3 und Kalziumgaben sowie ein Übermaß an Bewegung verstärkt werden.
Bei der HD handelt es sich um eine ein- oder beidseitige Abflachung der Hüftgelenkspfanne mit daraus resultierender Inkongruenz des Hüftgelenkes, was zu unphysiologischen und unregelmäßigen Abnutzungserscheinungen am Oberschenkelkopf und an der Hüftgelenkspfanne führt, wodurch schmerzhafte Lahmheit und Beschwerden hervorgerufen werden. Als Diagnosemöglichkeit hat sich das Röntgen der Hüftgelenke bewährt. Hierbei wird die Kongruenz der Hüftgelenke, die Winkelmessung nach Norberg als allgemein gültige Norm (105° oder mehr bei gesunden Hunden) und Veränderungen krankhafter Art an Hüftgelenkspfanne und Oberschenkelkopf überprüft.
Mögliche erste Anzeichen der Krankheit können (müssen aber nicht) schwerfälliges Aufstehen, leicht schwankender, unsicherer Gang bis hin zu schweren Lahmheiten sein.
Bei der HD handelt es sich um eine ein- oder beidseitige Abflachung der Hüftgelenkspfanne mit daraus resultierender Inkongruenz des Hüftgelenkes, was zu unphysiologischen und unregelmäßigen Abnutzungserscheinungen am Oberschenkelkopf und an der Hüftgelenkspfanne führt, wodurch schmerzhafte Lahmheit und Beschwerden hervorgerufen werden. Als Diagnosemöglichkeit hat sich das Röntgen der Hüftgelenke bewährt. Hierbei wird die Kongruenz der Hüftgelenke, die Winkelmessung nach Norberg als allgemein gültige Norm (105° oder mehr bei gesunden Hunden) und Veränderungen krankhafter Art an Hüftgelenkspfanne und Oberschenkelkopf überprüft.
Mögliche erste Anzeichen der Krankheit können (müssen aber nicht) schwerfälliges Aufstehen, leicht schwankender, unsicherer Gang bis hin zu schweren Lahmheiten sein.
Das günstigste Röntgenalter liegt bei 12 bis 18 Monaten. Von HD betroffen sind alle großen, schweren und schnellwüchsigen Hunderassen. Die Landesverbände schreiben ihren Rassezuchtvereinen HD – Bekämpfungsmaßnahmen vor und lassen die Auswertungen der Röntgenaufnahmen auch nur durch von Ihnen bestellte Röntgengutachter zu. Diese HD – Kontrollmaßnahmen führen zu durchweg guten bis sehr guten Ergebnissen in der HD – Bekämpfung. …
Für eine effektive Bekämpfung der HD ist es nicht nur notwendig, HD-kranke Tiere von der Zucht auszuschließen, sondern die Geschwistertiere und andere verwandte Hunde in die Zuchtplanung einzubeziehen (Zuchtwertschätzung) sowie Hunde, bei deren Nachkommen übeproportiopnal auftritt, aus der Zucht zu nehmen, da sie Träger kranker Gene sind.
Für eine effektive Bekämpfung der HD ist es nicht nur notwendig, HD-kranke Tiere von der Zucht auszuschließen, sondern die Geschwistertiere und andere verwandte Hunde in die Zuchtplanung einzubeziehen (Zuchtwertschätzung) sowie Hunde, bei deren Nachkommen übeproportiopnal auftritt, aus der Zucht zu nehmen, da sie Träger kranker Gene sind.
Die HD wird in folgende Stufen eingeteilt: HD – frei (A1 und A2) |
Quelle: Inge Hansen, Vererbung beim Hund, S. 144 ff.
Problematisch bei der herkömmlichen Röntgenmethode ist, dass das Ergebnis sehr stark von der Art der Drehung des Gelenks während des Röntgens abhängt – genauso wie möglicherweise vom durchführenden Tierarzt.
Eine Möglichkeit, das Ergebnis unabhängig und zuverlässig zu verifizieren ist das PennHip-Verfahren, das von der Unerversity of Pennsilvania entwickelt wurde. Das PennHip – Verfahren misst den Grad der Festigkeit, mit der das Gelenk in der Gelenkpfanne sitzt.
Weitere Informationen zu dem Thema PennHip finden Sie hier: www.pennhip.org
Eine Möglichkeit, das Ergebnis unabhängig und zuverlässig zu verifizieren ist das PennHip-Verfahren, das von der Unerversity of Pennsilvania entwickelt wurde. Das PennHip – Verfahren misst den Grad der Festigkeit, mit der das Gelenk in der Gelenkpfanne sitzt.
Weitere Informationen zu dem Thema PennHip finden Sie hier: www.pennhip.org


